Krankheit

„Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben.“ (Jakobus-Brief 5,16)

Der Besuch von alten und kranken Menschen gehört zu den Aufgaben unserer Gemeinde. Am einfachsten geht es so: Im Büro anrufen und Name, Anschrift und die Telefonnummer einer Kontaktperson angeben. Dann setzt sich ein Seelsorger mit Ihnen in Verbindung.

Wir bieten an:

  • Krankenbesuch: Ein vertrauensvolles Gespräch und gemeinsames Gebet
  • Krankenkommunion: Der Empfang der hl. Kommunion ist auch für Kranke zu Hause möglich
  • Krankensalbung: Das Sakrament der Salbung mit dem heiligen Öl

Ein paar Stichworte

Früher sind meine Eltern immer zur Kirche gegangen, können aber jetzt nicht mehr.
Gerade für viele Menschen, die jahrelang gerne zur Kirche gegangen sind, ist es ein schönes Gefühl zu wissen, dass jetzt die Kirche zu ihnen nach Hause kommt.

Krankensalbung? Ist das nicht die „Letzte Ölung“?
Früher sagten die Leute (auch Priester!) „Letzte Ölung“ und dachten deswegen, dass die Salbung so kurz wie möglich vor dem Tod gespendet werden soll. Aber das Sakrament der Krankensalbung dient der Stärkung des Kranken, z.B. auch vor Operationen oder einer Chemotherapie. Deswegen kann sie auch mehrfach empfangen werden.

Ich weiß nicht, ob Vater das überhaupt mitkriegt, er ist schon lange bettlägerig.
Manchmal wirkt bei demenziell Kranken bzw. Veränderten das gemeinsame Beten eines Seelsorgers mit Angehörigen, dass die Atmung ruhiger und der Ausdruck entspannter wird. Es kommt auch vor, dass sogar ein paar Worte aus vertrauten Gebeten wie dem Vaterunser an den Lippen erkennbar sind. Gott wirkt auch tief innen im Menschen.

Wir können nur abends.
Wir kommen auch am Abend zu Ihnen.

Ich bin nicht religiös, aber meine Mutter schon, ich weiß nicht, wie das geht.
Sein Sie einfach dabei; wir machen das schon dann gemeinsam.