Unsere Gemeinde

Liebe Rather, Oberrather und Mörsenbroicher!

Das Corona-Virus hat uns wieder fest im Griff, die Infektionszahlen steigen stark an und niemand kann z.Zt. sagen, wie stark die „zweite Welle“ uns zusetzen wird. Weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens sind zu befürchten. Inwieweit das kirchliche Leben, auch unsere Gottesdienste, davon betroffen sein werden, ist derzeit offen. Ich hoffe und bete, dass Sie alle gesund bleiben oder doch schnell wieder gesund werden und ich hoffe, dass immer mehr Menschen den Ernst der Lage erkennen und in ihrer Lebensgestaltung Vorsicht und Rücksicht auf die Gesundheit anderer walten lassen und deshalb die Hygieneregeln einhalten.

Ein zweites Thema beschäftigt mich derzeit aber ebenso: Der pastorale Zukunftsweg. Bei einem „Seelsorgebereichsforum“ am 16. September wurde uns bei einer öffentlichen Veranstaltung im Pfarrsaal der Entwurf des Bildes der Gemeinde von Morgen vorgestellt. Wir konnten darüber beraten und Fragen oder Einwände life an die Verantwortlichen im Generalvikariat weiterleiten. Gegen Ende der Veranstaltung wurde vom Generalvikar und den Verantwortlichen Stellung zu unseren Fragen genommen und sie machten deutlich, wie wichtig ihnen die Meinung der Menschen vor Ort ist und versprachen, unsere Anregungen in die weiteren Überlegungen einfließen zu lassen.

Neben der Frage, wer zukünftig Träger unserer Kindertagesstätten sein wird, interessierte uns vor allem die Frage der Größe und des Zuschnitts der zukünftigen Pfarrei. Die neue „Pfarrei“ wird nach heutigem Stand etwa 30000 Katholiken umfassen, also etwa das dreifache unser Gemeinde St. Franziskus-Xaverius. Unterhalb dieser kirchenrechtlich wichtigen Institution soll und wird es an unterschiedlichen Orten, z.B. rund um unsere drei Kirchen, aber auch in unseren Familienzentren dem neuen Altenzentrum St. Elisabeth und gern an vielen anderen Stellen „Gemeinden“ geben, wo Menschen aus dem Geist des Evangeliums ihr Leben und das der Gesellschaft zu gestalten versuchen. Sie sehen: es kommen gravierende Änderungen auf uns zu!

Bevor wir nun in ein allgemeines Lamento über die schwierigen Zeiten verfallen, möchte ich anhand von drei kurzen Sätzen berühmter Menschen neue Zuversicht wecken und Sie einladen, mit Freude den pastoralen Zukunftsweg zu gehen und die Pandemie zu überwinden.

1.Sie alle kennen bestimmt den Satz: „I have a dream“ von Martin Luther King. Vieles von seinem Traum ist längst in Erfüllung gegangen, auch wenn die Gewalt gegen Farbige in Amerika gerade wieder unerträgliche Ausmaße annimmt. Auch ich habe einen Traum: Bis zum Jahr 2030, dem erklärten Zielpunkt des pastoralen Zukunftsweges, wird es in unserem Netzwerk der katholischen Kirche für Mörsenbroich und Rath eine ganze Reihe von kleineren und größeren Gemeinden geben, in denen Menschen sich bemühen, aus dem Geist des Evangeliums dem Leben zu dienen. Ich lade Sie alle herzlich ein, mit mir zu träumen, denn wenn viele kleine Menschen eine großen Traum träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit.

2.Der zweite Satz kommt auch aus Amerika: Barack Obama, der spätere Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika riss die Menschen in seinen Wahlkampfreden mit, wenn er sagte „Yes, we can“. Auch wir brauchen Menschen, die andere begeistern und zum Mitmachen animieren können, sowohl beim Kampf gegen die Corona-Viren als auch beim pastoralen Zukunftsweg. Ja, wir haben eine Chance erfolgreich zu sein und ja, ich selbst und hoffentlich viele andere haben Lust anzupacken. Wir brauchen Menschen, die Freude daran haben Zukunft zu gestalten, die brennen für neue Wege.

3.Der dritte Satz stammt von unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wir schaffen das“, sagte sie auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise. Aus dem Mund einer besonnenen, Ruhe und Gelassenheit ausstrahlenden Naturwissenschaftlerin klingt dieser Satz fast schon ein bisschen euphorisch. Auch heute brauchen wir Menschen, die mit Bedachtsamkeit, Realitätssinn und Blick auf die vorhandenen Ressourcen Strategien entwickeln, die geeignet sind, die Probleme unserer Tage anzugehen und Lösungen voranzutreiben.

Wenn ich auf mich selber schaue, stelle ich fest, dass die drei Sätze auch in meinem Inneren Wirkung erzeugen und ich große Lust verspüre, an der Gestaltung der Zukunft mitzuwirken. Gerne möchte ich auch Sie alle einladen, sich von den drei Sätzen ansprechen und einladen zu lassen. Träumen wir gemeinsam von einer Überwindung der Pandemie und der vielerorts depressiven Stimmung, und lassen wir uns begeistern für die Arbeit an einer erneuerten Kirche, die einladend wirkt, mit Freude das Evangelium verkündet und so die Menschen und die Gesellschaft mit Zuversicht und Freude erfüllt. Ich bin gewiss: Wir schaffen das!!

Herzliche, frohe und zuversichtliche Grüße Ihr Thomas Selg, Pfr.

 

Wiederaufnahme von Gottesdiensten und Hinweise_1

 

Wiederaufnahme von Gottesdiensten und Hinweise_2

 

 

GEMEINDE – das sind WIR!

Dem Leben dienen – das ist das Leitbild der katholischen Kirche in Mörsenbroich, Rath und Oberrath.

Wir möchten mit unseren Einrichtungen für die Menschen da sein. Neben Beratung und Hilfe ermöglichen wir Dir Kontakte mit netten Menschen ebenso wie die Begegnung mit dem lebendigen Gott. Für Kinder, Jugendliche, Familien, Alleinerziehende, Singles und Senioren. In allen Lebenslagen und Situationen.

Wir lassen niemanden allein – Deine katholische Kirchengemeinde St Franziskus-Xaverius

Panorama-klein

Die Gemeinde St. Franziskus-Xaverius liegt im Düsseldorfer Norden und umfasst die Stadtteile Mörsenbroich, Rath und Oberrath. Über 11.000 Katholiken leben hier. Offiziell ist die Gemeinde erst ein paar Jahre alt, denn sie entstand zum 1. Januar 2010 als Zusammenschluss und Neugründung der drei vorherigen Gemeinden. Aber natürlich sind unsere Kirchen und Gruppierungen einiges älter.

 

Grußwort des Pfarrgemeinderates

Vier Monate lang war diese Stelle auf unserer Homepage leer. Vorher, rund zwei Jahre lang, stand hier das Grußwort unseres im März dieses Jahres verstorbenen Vorsitzenden Dr. Michael Kallenberg. Wir haben ihn in guter Erinnerung und werden unsere Arbeit in seinem Sinne fortsetzen: konstruktiv, demokratisch, dem Leben der Menschen in der Gemeinde an den drei Kirchorten und den Stadtvierteln zugewandt mit offenen Augen und Ohren.

Wir sind schon lange nicht mehr nur der Festausschuss der Gemeinde, trotzdem steht Feiern bei unserer Arbeit im Vordergrund, die Feier unseres Glaubens. Der Liturgieausschuss kümmert sich um Fragen rund um die Gottesdienste, angefangen bei der Feier der Eucharistie bis hin zu neuen Formen des Gottesdienstes; der Jugendausschuss ist jederzeit ansprechbar, wenn unsere seit einigen Jahren wieder sehr aktive und zuverlässige Kirchenjugend Unterstützung benötigt; der Festausschuss sorgt nach wie vor dafür, dass wir gelegentlich auch nach der Messe im Pfarrsaal oder Pfarrgarten ganz profan weiterfeiern können; nicht zuletzt kümmert sich der Öffentlichkeitsausschuss darum, dass Berichte über unser gemeinsames Feiern in Kirche und Leben dokumentiert und auch außerhalb der Gemeinde präsentiert werden können.

Es tut uns sehr leid, dass wir einige Projekte – wie zum Beispiel den Start einer neuen Gottesdienstreihe „The Mess(e)age“ – erst einmal auf Eis legen mussten. Wie bei einigen weiteren Projekten auch, mussten wir uns Corona beugen. Zurzeit freuen wir uns aber, dass wir seit Anfang Mai in Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand sicherstellen können, dass die üblichen Messen in unserer Gemeinde stattfinden.

Alle Arbeit des Pfarrgemeinderates gilt der Gemeinde St. Franziskus-Xaverius und deren Wohl. Unser Blick ist seit Beginn dieser Legislaturperiode natürlich auch auf den „Pastoralen Zukunftsweg“ gerichtet und in diesem Zusammenhang auf eine unumgängliche Fusion mit anderen Kirchorten oder einer ganzen Gemeinde. Auch unsere Authentizität in Glauben und Leben ist uns sehr wichtig, weil sich ohne diese keine überzeugende, positive Außenwirkung einstellen kann und weil Wahrhaftigkeit der erste Schritt eines missionarischen Handelns sein sollte. Wir hoffen sehr, dass uns das bis jetzt gelungen ist.

Ihre

Christine Aurin, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates

 

Grußwort des Kirchenvorstands

Herzlich willkommen auf der Homepage der katholischen Kirchengemeinde St. Franziskus-Xaverius!

Unsere Kirchengemeinde wurde am 01.01.2010 neu errichtet als Zusammenschluss der drei Ursprungsgemeinden St. Josef in Oberrath, Zum Heiligen Kreuz in Rath-Mitte und St. Franziskus in Mörsenbroich. Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit als katholische Kirche für Mörsenbroich und Rath interessieren. Gemäß unserem Leitwort „Dem Leben dienen“ möchten wir Ihnen Angebote für die unterschiedlichsten Lebenssituationen auch in Zusammenarbeit mit verschiedenen katholischen aber auch ökumenischen Kooperationspartnern machen.

An erster Stelle laden wir Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten und zur Feier der Sakramente ein. Unsere vornehmste Aufgabe sehen wir darin, die Menschen von heute mit Jesus Christus in Berührung zu bringen. Die Liebe Gottes wird für uns ebenso sichtbar im caritativ-sozialen Handeln der Gemeinde und ihrer Partner etwa bei unserem Rat(h)geber sowie den Beratungs- und Bildungsangeboten des Rather Familienzentrums. Auch kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen ortsansässiger Künstler oder Konzerte mit geistlich-spirituellem Akzent gehören dazu. Gemeinschaft und Geselligkeit wird bei unterschiedlichen Freizeitangeboten für Jung und Alt groß geschrieben.

Wir würden uns sehr freuen, Sie als Besucher oder Mitwirkender bei nächster Gelegenheit begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr
Thomas Selg, Pfr.